von Joe Mayer

KA 14: Öfter Spielen

Erfolg, Freude, Motivation – alles nur, indem wir öfter spielen!

STARTE – das ist der wichtigste Moment!

saxstart
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In dieser Episode:

Wir verbessern uns oder halten unser Spielniveau durch das aktive Spielen, am besten regelmäßig.

Wiederholung, also die Regelmäßigkeit ist dabei der zentrale Punkt:
Durch Wiederholungen erzielen wir Erfolge.
Mit den Erfolgen werden wir motiviert.
Am besten sind sofortige Erfolgserlebnisse!

Ziel ist es für uns alle, möglichst oft zu spielen (zu üben, aufzutreten, zu proben),
Also die Spielfrequenz hoch zu halten.

Alles weitere kommt erst einen Schritt danach: Was wir spielen, mit wem usw.

Natürlich hat die Qualität der Übungen, unser Focus, das Übungssystem auch einen sehr großen Einfluss auf Erfolg, Motivation und Fortschritt, aber zunächst müssen wir es überhaupt schaffen, regelmäßig an das Instrument zu kommen.

Diese mehrteilige Serie, soll dir jetzt helfen, öfter und öfter zu spielen.
Ich beginne heute bei den einfachsten Aktionen, solche die wir absolut selber im Griff haben.

Ich beginne mit der allerwichtigsten Strategie, mit dem zentralen Punkt, genauer gesagt mit dem einen zentralen Moment: dem Start!

Dafür gibt es immer Gründe: manche sind triftig und nicht weg zu organisieren: wie Urlaub, etc.
Aber einen Großteil der Starthürden können wir mit einfachen Mitteln überwinden.

Auch wenn die Zeit knapp ist. Ein bekannter Pianist hat mir mal gesagt, 15 Minuten spielen am Tag geht zeitlich immer, man findet immer irgendwo 15 Minuten aus möglichen 24 Stunden am Tag.

Im Zentrum dieser Methode steht eine einzige Aktion, die wir umsetzen müssen:

Der Startmoment:
Wir nehmen das Saxofon in die Hand und spielen los.
Nochmals: Wir nehmen das Saxofon in die Hand und spielen los.

Alles läuft auf diese eine Aktion hinaus.
Uns kümmert zunächst nicht, wie lange wir spielen, was wir spielen, unsere Laune, auch unser momentan fehlender Ansporn, Spaß, Freude spielen dabei keine Rolle.
Nein, wir müssen nur das Saxofon nehmen und los spielen. Diesen Punkt müssen wir umsetzen.

Ich spreche deshalb heute über sehr sehr wichtige Punkte, die uns diese Aktion erleichtern:

Wir müssen es also schaffen, nur zu spielen anfangen!
Der Start ist der zentrale Punkt!

Wie ein Jogger, der muss es nur schaffen, seine Laufdress und seine Laufschuhe anzuziehen und aus dem Haus zu kommen. Das ist die größte Hürde!

Ich zeige dir jetzt meine gesammelten Strategien, damit ich möglichst oft Saxofon spiele.
Damit ich diese erste große Hürde (der Start) überwinde.

Wir machen also alles mögliche, damit dieser Startmoment so einfach wie möglich wird, damit dieser Startmoment so attraktiv wie möglich wird!

Die beste Methode für mich ist: einen Saxofonplatz einzurichten.
Wie sieht der bei mir aus:
Ich habe einen Übungsraum, in dem liegt immer mindestens ein Saxofon griffbereit auf dem Tisch: daneben liegen Mundstücke und Blätter und der Gurt. Ich brauche also nur 10 Sekunden für den Start. In der Musikschule habe ich in meinem Zimmer meist 2 Instrumente auf dem Tisch liegen: ein Alt- und ein gebogenes Yanagisawa Sopran, und auch eine Klarinette spielbereit.

Wenn ein so schönes Instrument vor mir liegt, bzw. ich es dauernd sehe, dann steigt mein Spielwille tatsächlich und für den Start, den zentralen Schritt, habe ich eigentlich keinen Aufwand.

Du kannst im Extremfall sogar Mundstück und Blatt auf dem Saxofon montiert lassen: Dabei musst du aber wissen, dass das Blatt auf jeden Fall befeuchtet werden muss, es bei diesem Prozess wahrscheinlich gewellt wird. Zum 2. wird das Mundstück, wenn es länger auf dem S-Bogen steckt (also mehrere Tage lang) wahrscheinlich vom Kork festgesaugt und lässt sich nur noch schwer runter drehen. Dass kann man machen, es geht dabei nichts kaputt, muss aber auf jeden Fall mal das Mundstück hin und wieder drehen oder eben diesen Umstand wissen.

Zurück zum Saxplatz:
1. Spielbereites Saxofon vor dir, dass dich dauerhaft anlächelt

Viele fragen hier immer wieder an: Saxofonständer oder hinlegen:
Ich lege das Saxofon immer auf einen Tisch, mit den langen Stangen nach unten, sodass die Seitenklappen d3 – f3 oben liegen und nicht durch das Saxofon aufgedrückt werden können.
Natürlich kannst du auch einen Saxofonständer verwenden, schaut noch besser aus, und funktioniert genauso, wenn man keinen Tisch oder Liegefläche hat.

Zwei Sachen muss der Saxofonplatz erfüllen:
– Das Saxofon muss leicht zu sehen sein, es muss dich zum Spielen anlocken
– Das Saxofon muss sicher sein, kein Platz wo man alle 5 Minuten vorbei geht und es vielleicht samt Ständer umstößt.

Zweiter Punkt: Noten, Spielmaterial
Mein Tipp: Leg dir dein Material so zurecht, dass du innerhalb ein paar Sekunden deine Lieblingsmusik spielen kannst:
1. Die Lieblingsnoten auf dem Notenständer
2. Deine Lieblings-Mitspiel-CD mit einem Knopfdruck losgeht
3. Die Lieblingsmusik abspielbereit im PC – mit Knopfdruck
4. Du legst also los und spielst sofort deine Lieblingsmusik

Was ist schlecht daran, mit der Lieblingsmusik zu starten.
Natürlich sollte man sich mit langen Tönen, Atemübungen im Idealfall aufwärmen,
Das kann man aber auch im 2. oder 3. Schritt machen.

Ich zum Beispiel habe auf Audacity immer zwei bis drei Saxofonsoli geöffnet. Bei jedem Solo habe ich die einzelnen Sololicks mit einer Textspur exakt gekennzeichnet. Ich kann also innerhalb 2 Sekunden meine derzeitige Lieblingsmelodie mit dem Originalsaxton mitspielen.

Dazu habe ich meine aktuellen Lieblingsstücke als PDF mit einem Knopfdruck auf dem Bildschirm. Ich habe die Noten bereits als PDF-Dokument geöffnet.

Dann habe ich auf Microsoft-One-Note mehrere Übungsseite eingerichtet:
One-Note ist bei mir auch immer geöffnet:
Eine Seite sind z.B. gesammelt: Songtabelle, Standards, tabelarisch als Übersicht oder auch tatsächlich die Noten kopiert.
In einer zweiten Seite sammle ich Melodien, Teilmelodien, von Saxofonisten die mir gefallen,
Und die ich regelmäßig übe: Brecker, Marienthal, Cannonball, Ed Calle, Mintzer …

Diese Melodien schreibe ich entweder mit Handschrift in One-Note (etwas mühsam), oder ich kopiere sie aus Sibelius in One-Note (nachdem ich das Solo, den Song in Sibelius aufgeschrieben habe)
Sibelius ist ein Notenschreibprogramm.

In der Summe habe ich eine sofortige Übersicht, bzw. ich habe meine Lieblingsmusik in Ton und Notenform sofort zur Hand – mit einem Klick. Mit One-Note habe ich das alles auch am Tablet, wenn ich unterwegs bin.

Damit wird die Starthürde nicht nur klein, sie wird auch zum Startmagneten,
Da will man unbedingt starten!
Also die Umkehrung des Mottos: aus den Augen aus dem Sinn
– hin zum Motto – einfach und attraktiv führt zum Erfolg

Also nochmals zur Zusammenfassung:
Um Erfolg, Spaß, Motivation zu haben, müssen wir möglichst oft, regelmäßig spielen:

Der Knackpunkt ist aber nur ein Moment: Wir müssen es bloß schaffen, das Saxofon in die Hand zu nehmen, wir müssen zunächst nur starten!

Diesen Start müssen wir uns so leicht wie möglich machen. Die wichtigsten zwei Schritte, die wir vor allem selbst in der Hand haben sind:
1. Saxplatz einrichten: Saxofon in Griffweite
2. Beliebtes Notenmaterial, Musik muss sofort spielbar sein
Mit diesen zwei Punkten machen wir uns den Sax-Start so leicht und attraktiv wie möglich.

Vielleicht hast du sowieso schon diese zwei Punkte umgesetzt, vielleicht hast du das noch nicht in dieser Form: dann probiere es aus.

Schreib mir, wenn du noch weitere Ideen hast, damit wir sie einfach der Community als Tipp weitergeben können!

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Wenn du Saxofon-Themen hast, die Dich interessieren, schreib mir:
joe@saxofonlernen.com
Und ich versuche, das Thema ins Programm aufzunehmen.

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