von Joe Mayer

KA18 - hart aber sehr effektiv: Mundstückübungen

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In dieser Episode:

Die Mundstückübung ist wahrscheinlich die effizienteste Methode, um schnellstmöglich den idealen Ansatz für einzelne Töne zu finden, aber wahrscheinlich auch die schwierigste!

Ich habe die Übung von Christian Maurer (Musikhochschule Wien) und Dave Liebmann (New York) gezeigt bekommen. Vielen Dank an beide Saxofongroßmeister!

Wichtiges Ziel:

Wir versuchen, auf dem Mundstück bestimmte Töne zu spielen. Diese Töne gelingen nur, wenn wir den idealen Ansatz (Lippe, Zunge, Rachen, Hals) formen. Fehlstellungen werden nicht verziehen, denn der Ton würde nicht ansprechen.

Was musst du dabei beachten:

  • Die Mundstückübung funktioniert am besten mit Mundstücken mit mittlerer oder enger Bahnöffnung. Offene Mundstücke sind sehr schwer zu spielen, da man hier einen enormen “Luftstrahl” durch das Mundstück jagen muss
  • Der intensive Luftstrom ist der entscheidende Faktor: Viele Schüler können am Beginn mit dem bloßen Mundstück keinen Ton spielen. Der Grund: zu geringer Luftstrom.
  • Daher Fokus auf intensive Zwerchfellatmung: Übe vor der Mundstückübung mindestens 5 intensive Atemzüge mit langen Pusten auf Ö (mindestens 3 Sekunden intensiv mit sehr spitzem Mund auspusten)
  • Spiele die Mundstückübungen tendenziell zunächst mit hoher Lautstärke! Im ersten Schritt musst du es zunächst schaffen, überhaupt einen Ton mit bloßem Mundstück zu spielen!
  • Forme dazu deinen Ansatz wie immer, als ob du mit Saxofon spielen würdest
  • Halte das Mundstück waagrecht in dem Winkel, als ob es auf einem Saxofon stecken würde!
  • Tonhöhenunterschiede
    • machst du nur mit der Veränderung der Luftintensität
    • Mit der Höhenposition der Zunge
    • NICHT mit der Lippenspannung
  • Die Lippenspannung bleibt unverändert.
  • Hast du die Zieltöne a-g-f erreicht, so spielst du ALLE Töne mit dieser Lippenspannung. Die Tonänderung erfolgt durch Luft und Zunge.
  • Wiederhole die Übung regelmäßig über mehrere Wochen, vor allem beim Beginn deiner Übungseinheiten
  • Beobachte und fühle die Unterschiede in der Luftintensität und der Zungenposition, welche du für deine Zieltöne brauchst.
 
 

Folgende KLINGENDE Referenztöne für Mundstückübungen:

Altsaxophon:

A für Klassik = Ein gegriffenes FIS

G für Jazz = Ein gegriffenes E

Tenorsaxophon:

G für Klassik = ein gegriffenes A

F für Jazz = ein gegriffenes G

Referenzton auf Saxofon oder Klavier spielen.


Achtung das sind klingende Töne:

Ein klingendes G bedeutet auf dem Altsaxofon gegriffen E , auf dem Tenorsaxofon gegriffen A

  1. Übung: den gewünschten Referenzton auf dem Mundstück finden und spielen
  2. Übung: Nachbartöne spielen: einen Ton tiefer, einen Ton höher (große und kleine Sekunden)
  3. Übung: Pentatonik spielen: Referenzton als 3. Ton in Dur-Pentatonik
  4. Übung: kleine Melodien spielen
  5. Skalen, Dreiklänge und Tonleitern spielen
  6. Übung: improvisiere mit kleinen Melodien

Viel Spaß und Erfolg bei den Übungen!