von Joe Mayer

KA22 - So lernst du das "Sir Duke"-Solo von Stevie Wonder

So lernst du das berühmte Instrumental-Solo am schnellsten!

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In dieser Episode:

Wir spielen aus Stevie Wonder´s “Sir Duke” das Intro und das Instrumental-Solo

Erklärung zum Titel

Stevie Wonder hat Sir Duke 1976 veröffentlicht – im Album “Songs in the Key of Life”

Der Songtext befasst sich mit Duke Ellington (Sire Duke), einem berühmten Jazzpianisten und Bigbandleiter, der 1974 verstarb. Stevie Wonder und Duke Ellington kannten sich, waren befreundet, und Stevie Wonder verehrte Ellingtons Musik sehr.

Die Musik selber ist eine Mischung zwischen Discorhythmen, Soulsounds und jazzigen Instrumentallinien und Harmonien, mit vielen Chromatischen Bewegungen.

Das berühmte Instrumentalsolo, mit dem wir uns hier befassen, ist in der Big-Bandtradition geschrieben, wird dort meist “Shout-Chorus” genannt, der Höhepunkt des Stückes.

In diesem Part spielen Bass, Gitarre und Bläser unisono – also ohne Harmonien – einstimmig – manchmal in Oktaven versetzt – die Linien.

Das Stück ist in klingend H-Dur geschrieben: Für Altsaxofonisten also As-Dur, für Tenorsaxofonisten Cis-Dur.

Das Tempo liegt ungefähr bei 104 bpm und ist so gewählt, dass man das Solo noch im Swingstil (man spricht von geshuffelten Sechzehntelnoten) spielen kann.

So übst du das Solo am schnellsten:

 

Tonleiter üben und Dreiklänge üben

Zunächst musst du die jeweilige Tonleiter möglichst sicher beherrschen. Die Finger müssen automatisch laufen. Du darfst nicht mehr an Vorzeichen denken. Ziel der vorgeschlagenen Übungen ist deine “Wendigkeit” in As-Dur. Du sollst auf jedem Ton umkehren können, du sollst die Dreiklänge automatisch-auswendig spielen können usw.

Deshalb empfehle ich nicht die Tonleiter auf- und abwärts zu spielen sondern die Tonfolgen in kleinen Gruppen (Dreier- und Vierergruppen) kreisen zu lassen.

In diesen Automatismus kommst du am besten mit Wiederholungen von kleinen Gruppen: Dreiergruppen und Vierergruppen sind am besten geeignet.

  • In Dreiergruppen im Kreis
  • In Vierergruppen im Kreis
  • Terzsprünge in der Tonleiter
  • Dreiklänge im Kreis üben
  • Vierklänge im Kreis üben
  • Tonika-Dreiklang mit Umkehrungen üben
  • Dominant-Dreiklang mit Umkehrungen üben 

 

Sir Duke Instrumentalteil 

  • Anhören – melodieweise
  • Die Melodie besteth zum Großteil aus klingend H-Dur-Pentatonik
  • Dazu gibt es zwei chromatische Durchgänge in der 2. Teilmelodie
  • Gesamtes Solo in Teilmelodien zerlegen
  • Artikulation genau feststellen und einhalten
  • Tonfolge der einzelnen Teilmelodien: 5x (beim 5x auswendig) – Töne immer voraus hören!
  • Im Achtelmetrum starten
  • Mit Metronom üben
  • wichtig: die 16tel-Noten müssen leicht geshuffelt sein: also tuba-tuba-tuba // keine geraden 16tel-Noten spielen
  • Tempo maximal um 5 Einheiten pro Durchgang steigern.
  • Über 104 hinausüben: besser 115
  • Oberstes Ziel: auswendig spielen
  • Zuerst Teilmelodien auswendig spielen
  • Die auswendigen Teilmelodien Zeile für Zeile zusammenbauen
  • Am Ende spielst du die Melodie mit dem Originalsong mit!
  • Höre dabei auf das Schlagzeug: es spielt den Shuffle-Rhythmus ganz deutlich.