von Joe Mayer

KA25 - Miguel Zenón im Interview

Bester Altsaxofonist 2019, Grammy-Nomierung

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on pinterest
Pinterest
klappe-auf-podcast-cover

das monatliche
Übungsprogramm
von November - März

komplett GRATIS

MONATLICH:
1 bekanntes Musikstück
2 Basis-Übungen
1 Gehörtrainingsübung

mit
- Anleitungsvideos zum Üben
- PDFs zum Download
- Audiodateien zum Download

In dieser Episode:

6:50 Miguels Konzept des Arrangierens
7:00 Start mit 11 Jahren
8:40 Familie von Miguel
10:00 Spielte mit 14 Jahren bereits als Profi
13:30 Sehr schnell durch Berklee College Boston
14:30 Manhattan School of Music
15:50 Der Unterschied zwischen Berklee und Manhattan School
19:40 Miguel Zenón als Lehrer
22:15 Miguel über seinen Weg als Student
24:48 Saxofon spielen: Sound, Technik, & Persönlichkeit
26:35 Üben mit Metronom
29:07 Sein Instrument: Selmer M6: 207xxx mit Meyer 6 / D´Addario Blätter 4 / Oleg-Blattschraube
32:02 Üben mit Play-Alongs und Transkribtionen
34:04 Starte mit Bebob: Charlie Parker
36:40 Nutze die Möglichkeiten
37:50 Wie startet man Jazz
39:00 Musik aus Puerto Rico
41:00 CD-Produktion
43:00 Üben - Proben - Konzertieren
47:00 Familie
48:50 Schnelle Frage - schnelle Antwort

Miguel Zenón spielt seit 20 Jahren an der Spitze des internationalen Jazz. Ab 2014 teilen sich Miguel und Rudresh Mahanthappa nahezu abwechselnd die Auszeichnung “bester Altsaxofonist des Jahres” des wichtigsten Jazz-Magazins “Downbeat”. Heuer war wieder Miguel am Zug. Zudem wurde er 2014 auch als bester Jazzmusiker des Jahres ausgezeichnet.

Wie ist sein Stil?

Miguel Zenon spielt modernsten Jazz kombiniert mit Elementen der Latin-Musik, also vor allem spezielle lateinamerikanische Rhythmen. Seine Kompositionen und auch sein Spiel sind aufgrund seiner Herkunft vor allem von rhythmischen Ideen und Patterns getragen. Er mischt ungerade Taktzahlen mit Latin-Grooves, legt mehrere Tempi übereinander, das alles wirkt spielerisch leicht.

Sein Saxofonspiel wirkt durch sein extrem hohes technisches Können immer einfach und locker, obwohl die Melodien im Detail komplex und sehr schwierig nachzuspielen sind.

Als Komponist bewegt er sich weit über den Jazz hinaus. Sein komponiertes Werk für Streichquartett “Yo Soy la Tradicion” ist aktuell für einen Grammy nominiert! 

Sein Arbeitspensum ist enorm. Seit 2002 hat er 12 Alben als Bandleader eingespielt. Die meisten wurden ausgezeichnet. Als Sideman ist er mittlerweile auf unzähligen Aufnahmen zu hören. 

Sein Tourplan führt in jährlich mit den verschiedensten Ensembles nach Europa unter anderem mit dem eigenen Quartett und vor allem mit dem SFJAZZ-Collective.

Webseite von Miguel Zenón