von Joe Mayer

KA46 - Tiefe Töne auf dem Saxophon - Teil 2

Den Hals entspannen

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In dieser Episode:

Die ersten 3 Tipps haben wir bereits in Episode 45 ausgiebig besprochen:

 

  • Atmung und Luftführung
  • Saxofongurt möglichst hoch stellen
  • Töne anhauchen

 

 

 

Heute behandeln wir einen weiteren zentralen Punkt beim Spielen von Tiefen Tönen:

 

Ein möglichst weiter, offener Hals. Damit kann die Luft langsamer strömen und das Blatt schwingt langsamer.

 

Wie findet man eine möglichst offene Halsposition:

  • Indem man große Augen macht, so als ob man übertrieben staunen würde
  • Stell dir vor du hast eine heiße Kartoffel im Mund
  • Forme den Vokal Aaahh
  • Jetzt beginne mit einem der einfachsten Töne: z.B. h1 – spiele den Ton ca. 3 Sekunden – und fühle die heiße Kartoffel im Mund – wiederhole diese Übung mindestens 2 mal

 

 

 

 

Übe mit rotierendem Fokus:

Spiele z.B. g1 als langen Ton für mindestens 3 Sekunden im mezzoforte

  • Fokusiere beim 1. Mal die Bauchspannung und die Luftführung
  • Fokusiere beim 2. Mal das freie Einschwingen des Blattes ohne Widerstand
  • Fokusiere beim 3. Mal den offenen Hals

 

Dann spielst du fis1, wieder 3 mal, bei jedem Versuch änderst du wieder deinen Fokus. Danach gehst du zum nächst tieferen Ton. Denke daran, dass du mit jedem noch tieferen Ton eine längere Luftsäule im Saxophon zum Schwingen bringen musst.

 

 

Täglich Üben:

Baue die tiefen Töne in deine tägliche Übungsroutine ein: für ca. 3 – 5 Minuten gehst du stufenweise nach unten mit wechselndem Fokus!

Davon profitieren nicht nur die tiefen Töne, sondern dein gesamter Saxofonklang.