HARLEM NOCTURNE

Harlem Nocturne ist ein absoluter Saxofon-Klassiker! Viele herausragende Saxofonisten haben den Song aufgenommen, z. B. Dave Sanborn. Die wohl bekannteste Version stammt aus der Filmmusik zu Mike Hammer vom Saxofonisten Bud Shank!

Der Groove im Original ist ein schwerer Swing. Die Klangfarben im Arrangement sind jedoch modern und sehr auf das kantige Schlagzeug zentriert.

Die Melodie startet mit einem Solo-Auftakt in der Saxofonstimme und landet auf einer ziemlich starken Reibungsnote! Die Auflösung erfolgt in der “Antwortmelodie”, die nach unten führt. Dasselbe Prinzip erfolgt auch in der 2. Teilmelodie: Spannungston in der Mitte und Auflösung.

Der Mittelteil klingt entspannter und versöhnlich. Den Soloabgang in Achtel und Quintsprüngen finde ich witzig. Ich empfehle dir, hier die Töne deutlich zu spielen, aber nicht laut!

Spiel-Tipps:

1. Höre dir das Stück mehrmals an, falls du es nicht gut kennen solltest!

2. Übe zuerst die Teilmelodien EINZELN UND OHNE TEMPO: Spiele Ton für Ton durch. Damit verinnerlicht man die Grifffolge.

3. Dann spiele die Übungsvideos – siehe unten – nach der Reihe durch.

 

Viel Spaß dabei!

Noten für Alt- und Tenorsaxophon

Musik zum Download: Playback und Playback&Saxofon

Mitspielvideo: Noten mit fortlaufendem Cursor für Alt- und Tenorsaxophon

ÜBUNGSVIDEOS

TEMPOSTEIGERUNGEN FÜR JEDE TEILMELODIE:

So übt man Musikstücke in OPTIMALER Form:

SPIELE MIT DEN ÜBUNGSVIDEOS mit: Damit ist dein SPIELERFOLG garantiert! Es gibt keinen besseren und effizienteren Weg!

So ist jedes Video aufgebaut:

1. Übe jede Teilmelodie einzeln.

2. Beginne im superlangsamen Tempo

3. Steigere das Tempo in kleinen Schritten!

Falls du nicht alle Videos bis zum Endtempo schaffst, so ist das völlig normal und überhaupt kein Problem: Starte am nächsten Tag wieder von vorne. Mit jedem Tag und Durchlauf wirst du weiter kommen!

Altsaxofon/Baritonsaxofon

Tenorsaxofon/Sopransaxofon

GEHÖRTRAINING

DIE KLEINE TERZ

Anleitung & AUDIODATEI

“KLEINE TERZ”: Wir üben die kleine Terz. Unser Ziel: die kleine Terz sofort zu erkennen. Dieses enorm wichtige Intervall hörst du in fast jeder Melodie.

Die KLEINE TERZ nach OBEN: Der Trick für den Einstieg sind wieder LIEDANFÄNGE: Viele Lieder beginnen mit einer KLEINEN TERZ. MERKE DIR den Liedanfang von “GREENSLEVES”. Die ersten 2 Töne bilden die große Terz Immer, wenn auf 2 folgenden Tönen die ersten 2 Töne aus “GREENSLEVES” passen, dann hörst du eine kleine Terz!

Die KLEINE TERZ nach UNTEN: Auch hier verwenden wir wieder einen Liedanfang: Mein Vorschlag: “Kuckuck, Kuckuck”  – die ersten zwei Töne  bilden die KLEINE Terz nach unten!

Die Übungsmethode: 

  • Hören und sofort mehrmals jedes Intervall nachsingen oder nachpfeifen mit der Audiodatei!
  • Das Intervall OHNE Audiodatei, bei jeder Gelegenheit – also mehrmals am Tag – mindestens 5x hintereinander – pfeifen oder singen (geht auch ganz leise)

Am Ende des Monats sollst du die kleine Terz in jeder Melodie hören!

Versuche möglichst regelmäßig – im Idealfall TÄGLICH – die Übungen durchzuspielen und durchzuhören!

Der Trick liegt in der Regelmäßigkeit, Konstanz und Wiederholung!

Viel Spaß und Erfolg!

Joe Mayer

Anfang MÄRZ erhältst du die Mail mit dem Link zum MÄRZ-PAKET!