• Deine Einstellung und Fortschritt:
  • Üben soll eine Herausforderung sein die Spaß macht: Du willst Saxofon lernen. Mit jeder Sekunde bewegst Du Dich auf “Neuland außerhalb der Komfortzone”! Bravo!
  • Probleme und Schwierigkeiten: Es kann nie alles sofort funktionieren. Manche Stücke sind sehr einfach, aber Vorsicht: auch hier kann man sich immer noch verbessern (Fokus auf Finger etc.), manche Stücke sind schwer. Gewöhne Dich daran. Freue Dich über jeden kleinen Fortschritt!!! Die kleinen regelmäßigen minütlichen Fortschritte werden Dich ans Ziel bringen!
  • Lerne das Plateau zu lieben (Birkenbihl): Deine Lernkurve wird aus Fortschritt und Stagnation (Plateau) bestehen. In der völlig normalen Stagnationsphase darfst Du nicht aufhören zu üben – weitermachen, weitermachen. Plötzlich wirst Du wieder den nächsten Schritt machen. Wir alle, die wir täglich üben, kennen diesen Rhythmus!
  • Übungsschritte mit den Videos:
    • Video ansehen: Finger und Ansatz beobachten. Fortlaufenden Kursor beobachten immer VORAUS BLICKEN: Du bist mit den Augen immer VOR dem Kursor
    • KANN – BEI SCHWIERIGKEITEN: Die Tonfolge des Musikstückes übst Du in mehreren Teilen (ca. 5 – 10 Töne) aufgeteilt. Du greifst die Abschnitte mit langen Tönen durch, ohne Rhythmus, ohne zu zählen – 5 x. Beim 5x spiele die Tonfolge auswendig (Augen zu)
    • Mit dem Video mitspielen. Deine Augen sind stets VOR DEM CURSOR auf den kommenden Takt gerichtet – Wiederholungen laut Übungsplan
    • Machst Du Fehler beim Video-Mitspiel: Stoppe das Video und übe die Grifffolge 5x bzw. die schwierige Stelle 5x – beim letzten mal Auswendig
    • Du spielst selbständig aus den PDF-Noten ohne Video – Wiederholungen laut Übungsplan.
    • Nicht verzweifeln 😉 – Manche Übungen sind einfach, manche Übungen vor allem mit großen Tonsprüngen sind schwieriger!!!
  • Dein Fokus bei den Wiederholungen am einzelnen Stück:
  • Nach dieser Rangordnung sollst Du Dich bei den Wiederholungen auf folgende Bereiche konzentrieren. Du musst Dich selbst genau beobachten! Bei jedem Durchgang fokusierst Du EINEN Punkt, dann übst Du genau!
  • Sind alle Töne richtig.
  • Ist der Rhythmus  richtig.
  • Habe ich die Töne richtig gestoßen und gebunden
  • Ist meine Zunge fein, flink und genau
  • Atme ich konstant mit Bauchatmung (vor dem Spiegel üben oder mit Handykamera)
  • Ist mein Ansatz ruhig und über das gesamte Stück unverändert (vor dem Spiegel üben oder mit Handykamera)
  • Sind Schultern und Arme locker (vor dem Spiegel üben oder mit Handykamera)
  • Sind meine Finger am Saxofon (vor dem Spiegel üben oder mit Handykamera)
  • Üben muss immer einfach und leicht sein: Wenn Du bei einem Musikstück oder Übung Schwierigkeiten hast, weil Du z.B. falsche Töne greifst, das Tempo zu schnell ist, ein Ton nicht losgeht, dann musst Du sofort auf Leichtigkeit umschalten und sofort das Tempo rausnehmen:  gehe wie folgt vor:
    • Tempo raus: eine Tonfolge (z.B. ein bis zwei Takte, ca. 5-10 Töne, einzelne Melodien) langsam als Töne in Deinem Wohlfühltempo durchgreifen – mindestens 5 Wiederholungen, die letzte Wiederholung auswendig!!! – ohne das Tempo zu zählen
    • Wichtig: mache zwischen jeder Wiederholung eine kurze Pause von ca. 3 – 5 Sekunden, damit bleibt Deine Konzentration hoch (das Gehirn braucht ständig neue Reize um Gelerntes zu vertiefen)
    • Luftstrom intensiv genug?
    • Ansatz – richtige Spannung
    • Blättchen kontrollieren
    • Kurze Pause machen (1 min): Finger und Ansatz entspannen
  • Regelmäßig Üben: idealerweise täglich, damit du die Muskulatur der Lippen, also deinen Ansatz aufrecht hältst
  • Täglich mehrfache Wiederholungen sind der Schlüssel zum Erfolg: Wir lernen durch regelmäßiges mehrfaches Wiederholen – befolge meinen Übungsplan!
  • Ruhiger Platz: mindestens 20 Minuten üben – Ideal sind 30 – 40 Minuten
  • Im Stehen spielt man besser als im Sitzen, die Atmung und Körperspannung sind besser.
  • Warm-Up-Übungen sind ein Muss: damit startest du deine Bauchatmung, Ansatz und Zungenbewegung
  • Vor dem Spiegel üben: Kontrolliere einmal wöchentlich Deinen Ansatz, Deine Schultern, Armhaltung vor dem Spiegel.
  • Vom Leichten zum Schwierigen: Jedes Modul ist in der Video-Reihung so aufgebaut, dass Du Dich vom Leichten zum Schwierigen bewegst. Auch das Warm-Up mit Atmung-Ansatz-Ton folgt diesem Prinzip. Du sollst dieses Prinzip auch beim “Erüben” eines Stückes anwenden. Ist ein Video zu schwer zum sofortigen Mitspiel, dann spiele die Noten OHNE TEMPO einfach als Griffreihenfolge!
  • Schwierige Griffwechsel: langsam 5x als ausgehaltene Töne spielen. Zwischen jeder Wiederholung mindestens eine 3-Sekunden-Pause als Gehirnreiz machen. Die letzte Wiederholung auswendig spielen!
  • Beim Spielen den Ansatz und die Finger möglichst wenig bewegen oder verändern. Jede Bewegung kann den Ton stören.
  • Rechtzeitig Atmen: Du atmest zwischen zwei Noten (es ist also keine notierte Pause vorhanden), dann musst Du zum Atmen die Note vor der Atemstelle abkürzen (nur so viel wie nötig – siehe Videos) um die erste Note nach der Atemstelle rechtzeitig zu spielen. Durch das Atmen dürfen die nachfolgenden Noten nicht zu spät gespielt werden!
  • Immer voraus blicken: Während Du die Noten im Takt 1 spielst, sind Deine Augen bereits im Takt 2 (wie beim Radfahren – Blick voraus)
  • Wann beherrsche ich ein Modul und soll zum nächsten Modul gehen?: Wenn Du alle Stücke 5 x fehlerfrei sicher beherrscht!!! Einzelne Fehler werden Dir immer wieder passieren. Die “Qualität des Fehlers” ist entscheidend: Machst Du an verschiedenen Stellen “Flüchtigkeitsfehler” z.B. aufgrund mangelnder Konzentration (zu wenig voraus geblickt …) so sind dies Fehler aufgrund der mangelnden Routine. Hier wirst Du Dich mit hartnäckiger täglicher Übung laufend verbessern. Machst Du hingegen immer an derselben schwierigen Griffverbindung einen Fehler, so musst Du diesen Fehler durch langsame Tonübungen ohne Tempo mit 5-10 Wiederholungen (die letzte auswendig) auflösen und im 2. Schritt wieder in das Musikstück einbauen!
  • Genieße Dein neues Hobby! Spiele um Spaß zu haben. Freude muss die Frust bei weitem übertreffen! Ehrgeiz ist wichtig, darf aber nicht zur verspannten Vorstellung führen, dass alles sofort gelingen wird, nur wenn ich 100 Wiederholungen mache! Damit Dein Ärger an manchen Stellen nicht überhand nimmt, versuche eine Balance zwischen Ehrgeiz und Lockerheit zu finden: Du gibst für 10 Wiederholungen methodisch korrekt Dein bestes und dann ist es auch gut so. Wenn es nicht klappt versuchst Du es morgen wieder.
  • Bedenke immer: Du wirst das Saxofonspielen mit diesem System sicher lernen, so wie es Millionen vor Dir gelernt haben, wenn du die Liebe zum Instrument, den notwendigen Ehrgeiz, meine intelligente Lernmethode hast und Dir Zeit nimmst – Der Erfolg wird mit diesen 4 Elementen sicher kommen. – Du hast alle notwendigen Voraussetzungen!

Mit der richtigen Übungsmethode kommst Du garantiert schneller an Dein Saxofonziel.

Natürlich, auf dem Weg zu einem guten Spielniveau gibt es keine Abkürzungen, jeder Topmusiker hat unzählige Übungsstunden mit unzähligen Wiederholungen hinter sich gebracht.

Aber die Reihenfolge der Übungen, die Zahl der Wiederholungen, die Konzentration auf verschiedene Aspekte und natürlich die Liebe zum Instrument wirken zusammen wie ein TURBO-BOOSTER! Damit bewegst Du Dich auf der Überholspur!

Bedenke auch, dass Du Deinen Fortschritt nur an den Stücken bemerkst, welche Du vor 2 Monaten gespielt hast. Damals waren diese Stücke noch schwer, heute wirken sie kinderleicht … 

Hast Du Fragen, dann schreib mir! Sende mir eine Mail oder verwende einfach den WhatsApp-Button: Zunächst WhatsApp auf Deinem PC installieren, dann auf den grünen Whats-App-Button hier rechts klicken und los gehts! ;-))

ÜBE MIT DER RICHTIGEN METHODE – UND DU HAST NOCH MEHR SPASS!

Unterschrift - Joe Mayer

Joe Mayer