Wieso spielt Mona Lisa Saxofon?

Leonardo da Vinci starb am 2. Mai 1519 – also vor 500 Jahren. Sein Genie gilt als zeitlos universell. Sein berühmtestes Werk, die Mona Lisa wirkt geheimnisvoll spannend, vor allem das besondere Lächeln …

Leonardo selber aber betrachtete es als unvollständig! Natürlich, denn auch aus meiner Sicht fehlt natürlich hier ein Saxofon, denn:

“Mona Lisa würde heute sicherlich Saxofon spielen!”

Wieso? Mona Lisa war in ihrer Zeit eine moderne Geschäftsfrau – up-to-date sozusagen, also voll im Trend!

Und da die Beliebtheit des Saxofons ständig zunimmt (siehe Instrument des Jahres 2019), würde sie heute vermutlich zum Saxofon greifen. Vor allem die Mädchen haben in den letzten Jahren das Saxofon für sich entdeckt. Immer mehr herausragende Saxofon-SOLISTINNEN (Melissa Aldana/Jazz-Tenorsaxofon oder Asya Fateyeva klassisches Saxofon) belegen den Trend auch an der Spitze!

Vor allem in den südlichen Ländern, in Südamerika, Südeuropa nehmen die Zahlen der Saxofonspieler zu. Die Blasorchester, BigBands, Jazzbands mit Saxofonen zeigen ein deutliches Bild! Also wohl auch verständlich die heutige Mona Lisa ;))

Nun zu Leonardo und seinem Bezug zum Saxofon:

Leonardo da Vinci war Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Mechaniker, Ingenieur, Philosoph und Naturwissenschaftler. Er gilt als das Sinnbild eines Universalgenies.

Neben der Mona Lisa und weiteren 40 Gemälden, die man ihm mehr oder weniger zurechnet, sind vor allem seine naturwissenschaftlichen Skizzen bekannt.

Hier hat er sich in Detailzeichnungen zu allen möglichen Themen vor allem der Mechanik beschäftigt. So hat er sich mit Spindeln, dem Vorläufer der heutigen Bohrmaschinen intensiv beschäftigt, zeichnete Getriebe, Umlenkrollen um Kräfte über weitere Strecken übertragen zu können. Parallel-Schubstangen-Getriebe, Schwenk-Hemmungs-Getriebe oder das Gelenkgekoppeltes Hubgetriebe sollen nur ein paar Beispiele sein, die zu seinen Erfindungen gehören.

Es ist daher anzunehmen, dass Adolphe Sax u.a. auf die vielen Vorarbeiten von Leonardo bauen konnte, als er das Saxofon entwickelte. Er brauchte für die Herstellung des Saxofons aufwendige Maschinen, die u.a. auch auf Leonardos Prinzipien basierten. Vielleicht weit hergeholt, aber stimmig und verständlich. Viele Maschinen, die Leonardo erdachte, zeichnete und zum Teil konstruierte, waren zu Zeiten von Sax bereits im Einsatz.

Bei der Erfindung des Saxofons scheint also auch Leonardo die Finger im Spiel zu haben…

Zudem war Leonardo auch von der Musik begeistert. Er war ein überragender Improvisator auf seiner Lyra da Braccia am Mailänder Hofe, berichtet Giorgio Vasari. Dazu hat er einige Instrumente erfunden und andere (Flöten, Lauten) weiter entwickelt.

Und selbst Adolphe Joseph Sax scheint einige Gemeinsamkeiten mit Leonardo aufzuweisen. Beide waren begeisterte Musiker. Beide kämpften sich recht und schlecht mit Ideen, erdachten Konstruktionen und Erfindungen durch.

Beide konstruierten im Dienste von Kriegsherren schreckliche Kriegsmaschinen: Sax eine “Sax-Kanone”, also eine Kanone, die u.a. bei der Belagerung von Sewastopol im Krimkrieg eingesetzt wurde. Leonardo entwarf für seinen Kriegsherren Cesare Borgia gigantische Armbrüste, die jedoch wegen des aufkommenden Schießpulvers keine Zukunft hatten.

Bleibt uns also Mona Lisa mit ihrem friedlichen Altsaxofon! Was sie wohl spielen würde? Mein Tipp: String of Pearls, denn ihr Mann Francesco Giocondo war ein reicher Perlenhändler in Florenz 😉

 

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